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Newsletter aus dem Büro der Beauftragten für Integration, Migration und Flüchtlinge
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Sehr geehrte(r) Frau/Herr , liebe Akteurinnen und Akteure der Thüringer Integrationsarbeit,
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im Rahmen unseres Märchenprojektes erreichte uns die Geschichte eines ukrainischen Mädchens, die von der Frage nach dem wahren Schatz im Leben erzählt. Darin heißt es: „Mit Geld kann man ein Haus kaufen, nicht aber die Wärme darin.“ Dieser Gedanke beschreibt treffend, was Integrationsarbeit ausmacht. Finanzielle Mittel sind wichtig und bilden die wesentliche Grundlage für viele Projekte und Angebote. Doch was ein Haus wirklich mit Leben erfüllt, ist die Wärme der Menschen, die darin wirken. Ich möchte allen danken, die sich mit Herz und Engagement für ein gutes Miteinander einsetzen. Sie tragen die Wärme in unser gemeinsames Haus. Durch Ihren Einsatz wird aus einem Gebäude ein Zuhause, aus Unterstützung Gemeinschaft und aus Integration gelebtes Miteinander.
Herzliche Grüße und allen eine schöne Sommerferienzeit!
Dorothea Storch und Team
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Informationen aus dem Büro der Beauftragten
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Rückblick:
Migrantisches Engagement im Spannungsfeld von Empowerment und Diskriminierung
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Ehrenamtlich tätige Migrantinnen und Migranten leisten einen entscheidenden Beitrag zu einer gelingenden Integration sowie zur Akzeptanz von Migration in unserer Gesellschaft. Darüber hinaus prägen sie nachhaltig die Ausgestaltung bürgerschaftlichen Engagements.
Bereits zum neunten Mal folgten zahlreiche Migrantinnen- und Migrantenorganisationen unserer Einladung zum gemeinsamen Austausch mit dem Ehrenamtsbeauftragten der Thüringer Staatskanzlei, Anna-Maria Meuth vom DeZIM-Institut sowie MigraNetz Thüringen e.V.
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Einsendeschluss verlängert: Märchenprojekt: Was uns verbindet - Märchen aus aller Welt
Wir haben bereits über 20 Märchen erhalten - doch es leben 140 Nationen in Thüringen. Viele haben rückgemeldet, dass sie noch ein Märchen beisteuern wollen, aber noch etwas Zeit benötigen. Daher haben wir den Einsendeschluss auf den 31. Oktober 2026 verlängert!
Seien auch Sie Teil unseres Märchenprojektes!
Weitere Informationen sowie alle Details zur Ausschreibung
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Save the Date:
Eröffnung der Interkulturellen Woche in Thüringen "Dafür! - Geschichten, die verbinden"
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Freitag, 25. September 2025, ab 19 Uhr im Café Nerly, Erfurt
Wir laden alle wieder herzlich ins Café Nerly zu einem Storytelling-Abend mit Mehrnousch Zaeri-Esfahani ein: "Wenn Hoffnung erzählt - Geschichten aus dem Iran und von hier"! Nach einer Stärkung kann anschließend zur Musik von DJane Pachamama noch das Tanzbein geschwungen werden.
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Gemeinsames Europäisches Asylsystem (GEAS) seit 12. Juni in Kraft
Das Reformpaket umfasst neun Verordnungen und eine Richtlinie. Wichtige Punkte sind u.a. das neue Grenzverfahren an den Schengen-Außengrenzen sowie die Möglichkeit, Asylanträge in sehr vielen Fällen im Schnellverfahren zu bearbeiten. Eine erste Einschätzung sowie eine Expertise dazu liegt vom Mediendienst Integration vor. Die einzelnen Bundesländer müssen direkt nach der Ankunft von Geflüchteten ein Screening-Verfahren durchführen. Hierzu hat das Thüringer Migrationsministerium eine Pressemitteilung heraus gegeben.
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TMJMV: neuer Flyer Landesprogramm Dolmetschen
Das Thüringer Ministerium für Justiz, Migration und Verbraucherschutz finanziert seit 2019 ein flächendeckendes Angebot für das Dolmetschen per Telefon und Video. Der Dolmetschdienst kann über Endgeräte wie stationäre Computer, Laptops oder Tablets sowie über das Telefon genutzt werden. Zur kostenfreien Nutzung des Angebotes berechtigt sind zahlreiche Einrichtungen, die in ihrer täglichen Arbeit mit Zugewanderten in Kontakt kommen. Hier weitere Informationen im neu erschienenen Flyer: Landesprogramm Dolmetschen.
Weitere Informationen zum Thema Sprache finden Sie auch auf der Internetseite der BIMF: "Sprache".
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Befragung zur kultur- und religionssensiblen Gesundheitsversorgung
Dauer: 20 Minuten mehrsprachig: deutsch, arabisch, russisch, englisch, vietnamesisch, türkisch, spanisch, koreanisch
Kulturelle und religiöse Vielfalt prägt den Alltag im Gesundheitswesen in vielerlei Hinsicht. Gerade deshalb ist es wichtig, auch die Erfahrungen von Menschen mit Migrationsgeschichte sichtbar zu machen. Ihre Perspektiven können wesentlich dazu beitragen, Herausforderungen, gelingende Erfahrungen und konkrete Bedarfe in medizinischen und pflegerischen Kontexten besser zu verstehen und für die Weiterentwicklung einer kultur- und religionssensiblen Gesundheitsversorgung fruchtbar zu machen.
Das Forschungszentrum für Religion und Bildung (FZRB) der Universität Jena führt im Rahmen des Projekts „Jenaer Forschungsverbund für kultur- und religionssensible Gesundheitsversorgung“ eine Befragung durch, die sich u.a. ausdrücklich an Patient*innen und Angehörige mit Migrationsgeschichte richtet.
Link zur Umfrage
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Welcome Alliance: Teilhabe und Arbeit: Handwerkliche Berufe Online Forum der Bertelsmann-Stiftung 24.06.2026, 12:30 - 13:30 Uhr
Die Wege in handwerkliche Berufe sind in den verschiedenen Herkunftsländern äußerst unterschiedlich. In Deutschland gilt es, den Weg von Berufsorientierung und Ausbildung über Anerkennungsverfahren ausländischer Qualifikationen bis hin zu Onboarding und dem beruflichen Alltag so zu gestalten, dass die Arbeitsintegration der Handwerkerinnen und Handwerker mit internationaler Familiengeschichte gelingt. Als Praxisbeispiel werden die NDH – Neue Deutsche Handwerker und das Projekt IFHa vorgestellt.
Weitere Informationen und direkter Zoom-Meeting-Link
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Gemeinsames Europäisches Asylsystem (GEAS) 2026: Praktische Änderungen und Schutzbedürfnis im Fokus Online-Veranstaltung von PENA-GER mit Rechtsanwältin Claire Deery 24.06.2026, 17:00 - 18:30 Uhr
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die konkreten praktischen Änderungen für die tägliche Arbeit sowie deren Auswirkungen auf Schutzsuchende. Dabei wird insbesondere beleuchtet, welche neuen Regelungen für besonders schutzbedürftige Personen gelten und wie diese in der Praxis umgesetzt werden können. Der Vortrag richtet sich an Sozialarbeiter*innen, Ehrenamtliche, Multiplikator*innen und Interessierte.
Weitere Informationen und Anmeldung
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NUiFinar: "Rechtssicher beschäftigen: Aufenthaltsrechtliche Optionen für Syrer*innen, Ukrainer*innen und Geduldete"
Online-Veranstaltung am 30.06.2026 von 10:00 - 11:00 Uhr
Die Beschäftigung von Menschen mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte ist oftmals mit eingeschränkter Planungssicherheit verbunden. Insbesondere im Hinblick auf Geflüchtete aus Syrien, der Ukraine und Geduldete stellen sich derzeit vermehrt Fragen, wie diese Zielgruppen langfristig rechtssicher beschäftigt und nachhaltig ins Unternehmen integriert werden können. Dieses Seminar gibt einen Überblick über verschiedene aufenthaltsrechtliche Wege, um Mitarbeitende mit Fluchtgeschichte langfristig zu binden.
Weitere Informationen und Anmeldung
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Aktuelles rund ums Ehrenamt
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Schulung von Care Deutschland e.V.: "Traumasensibel begleiten" kostenfreie Präsenzschulung Termin: nach Vereinbarung
Viele geflüchtete Menschen bringen Erfahrungen mit, die sie emotional stark belasten können. Für ihre Ankunft und Teilhabe spielt der Alltag vor Ort eine wichtige Rolle. Hier leisten insbesondere Ehrenamtliche wertvolle Unterstützung. Mit der Schulung sollen ehrenamtlich Engagierte in der Begleitung geflüchteter Menschen dabei unterstützt werden, mehr Sicherheit im Umgang mit psychisch belasteten Personen zu gewinnen und gleichzeitig gut auf die eigenen Grenzen und Ressourcen zu achten. Die Schulungen können Inhouse in Ihrer Einrichtung, Organisation oder Region stattfinden – insbesondere auch in ländlichen Räumen.
Weitere Informationen sowie den Flyer zur Schulung
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Nachbarschaftspreis 2026 Preisgeld: 2.000 bis zu 5.000 Euro Bewerbung: bis 25. Juli 2026
Auch in diesem Jahr ist die nebenan.de Stiftung auf der Suche nach Projekten und Initiativen, die sich für lebendige und lebenswerte Nachbarschaften einsetzen und das gesellschaftliche Miteinander stärken. Bewerben können sich nachbarschaftliche Initiativen und Projekte aus ganz Deutschland.
Weitere Informationen
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DSEE: Erste-Hilfe für Engagierte Termin, je nach Standort, z.B. Altenburg, 18. Juli 2026, 9:00 - 17:00 kostenfrei, Reisekosten werden erstattet
Ob bei Veranstaltungen, im Verein oder bei Aktionen vor Ort: Notfälle können überall passieren. Dann kommt es darauf an, schnell und richtig zu reagieren – sei es bei einem Sturz auf dem Sportplatz, einem Kreislaufproblem bei einer Veranstaltung oder einer Verletzung während eines Projekts. Mit den Erste-Hilfe-Kursen der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt können Kenntnisse aufgefrischt und Sicherheit gewonnen werden.
Gemeinsam mit erfahrenen Trainerinnen und Trainern wird Schritt für Schritt geübt, wie man im Ernstfall richtig reagiert und Menschen schnell helfen kann.
Weitere Informationen
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JugendFonds GEN OST
Für Projekte von Jugendlichen zwischen 14 - 27 Jahren Förderung: bis zu 3.000 bzw. 5.000 € Antragsfrist: fortlaufend quartalsweise, aktuell: 15. Juli 2026
Die Förderung ist themenoffen und niedrigschwellig. Eine Jugendjury entscheidet anhand festgelegter Kriterien, wer gefördert wird. Besonders berücksichtigt werden Initiativen aus ländlichen und strukturschwachen Regionen in Ostdeutschland.
Weitere Informationen
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Beauftragte für Integration, Migration und FlüchtlingeThüringer Ministerium für Justiz, Migration und Verbraucherschutz Werner-Seelenbinder-Straße 5 99096 Erfurt 0361 573511-706 E-MailInternetseite
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Wir hoffen, Sie haben hilfreiche und interessante Informationen erhalten. Teilen Sie uns gern mit, wenn Sie selbst Neuigkeiten, Angebote oder Informationen für die Thüringer Integrationslandschaft haben. Kontakt |
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