Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt? Online Version ansehen.

Aktuelle Information
von der Beauftragten für Integration, Migration und Flüchtlinge

6. Juli 2021
Sehr geehrte(r) Frau/Herr ,
liebe Akteur*innen in der Integrationsarbeit,

eines unserer Herzensanliegen wird umgesetzt und gibt Anlass für diesen kurzen Sonder-Newsletter. 
Bitte beachten Sie die sehr kurze Bewerbungsfrist!

Beste Grüße
Annett Roswora und Team

Thüringer Landesprogramm zur außerschulischen Förderung der Herkunftssprache von Kindern und jungen Menschen

Bewerbungsfrist: 25. Juli 2021

Frau am Computer mit mehrsprachigen Sprechblasen

Das Migrationsministerium hat die Konzeption und Umsetzung eines „Landesprogramms zur außerschulischen Förderung der Herkunftssprache von Kindern und jungen Menschen, die eine allgemein bildende oder berufsbildende Schule besuchen“ ausgeschrieben.
Ziel ist es, Kinder und Jugendliche, die auf Grund ihrer familiären Herkunft eine andere Muttersprache als Deutsch sprechen, in ihrer Sprachkompetenz stärken. Dafür soll außerschulisch ein landesweites Angebot für das Erlernen und Festigen der Herkunftssprache geschaffen werden. Es richtet sich an Kinder und Heranwachsende zwischen 6 und 21 Jahren. 

Nicht wenige Kinder und Jugendliche mit Migrationsbiographie bringen eine andere Muttersprache als Deutsch mit, die im schulischen Kontext nicht immer gewürdigt oder gefördert wird. Die eigene Muttersprache zu beherrschen ist dabei nicht nur ein wertvolle Kompetenz, sondern nachgewiesenermaßen entscheidend für die Entwicklung von Sprachfähigkeit im Allgemeinen - egal in welcher (Fremd-)Sprache. 

Bislang findet Unterricht in der Herkunftssprache für Kinder und Jugendliche in Thüringen vereinzelt und meist auf Initiative migrantischer Organisationen statt. Das Angebot ist daher nicht nur ein Zeichen der Anerkennung von mehrsprachiger Identität. Es stärkt darüber hinaus die Kinder und Jugendlichen in ihrer Persönlichkeit und im Ausbau ihrer Potentiale. 

Das Landesprogramm soll daran anknüpfen und als Pilotprojekt das Angebot bedarfsgerecht in engem Austausch mit Akteurinnen und Akteuren vor Ort flächendeckend ausweiten und professionalisieren. Davon profitieren die Kinder und Jugendlichen, aber auch die Lehrkräfte und die zugewanderten Familien im Allgemeinen. 

Bis zum 25. Juli 2021 können Träger sich mit einem Konzept zur Umsetzung des Landesprogramms bewerben. Die Umsetzung ist ab August 2021 geplant. 

Zur Ausschreibung
Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge
Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz
Werner-Seelenbinder-Str. 5
99096 Erfurt
0361 573511-242
serviceBIMF@tmmjv.thueringen.de
www.bimf.thueringen.de
Facebook firmen name

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.